stanleycubrik

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Glas.

Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.

Nett gesagt, aber was wenn:

- Das eigene Leben das Glashaus ist
- Man aus dem Glashaus raus will
- Man sich die Nase an den hunderten Scheiben plattdrückt,
weil jeder den man bräuchte immer nur kurz vorbeischaut,
es aber nie lange drin aushält
- Vielleicht manche auch zu weit weg sind hinter der Scheibe
- Man selbst das Glashaus ist
- Man genug Sprünge in den Scheiben hat, dass man sich nicht mehr traut sich zu bewegen
- Man aber dann auch nur den Schritt machen müsste, um die Barrieren wieder zu zerbrechen
- Zerbrechlichkeit des beschissenste Gefühl überhaupt ist
- Man unfähig ist noch irgendwas zu tun, weil bei jedem Versuch die Risse immer wieder aufreißen

?????????????????????????????????????????????????????

Sollte man vielleicht doch den ein oder anderen Stein unter die Lupe nehmen? Nur so. Der Veränderung wegen. Weißt du?
11.6.07 18:37


When will I see you again

Ich will dich wiedersehn. um jeden preis.
morgen werd ich mich zsuammenreißen. ich weiß nicht was mich davon abhält dich einfach anzusprechen, aber meine gefühle waren zu stark.
einmal verliebt, immer verliebt?
nein das stimmt nicht. ich weiß mittlerweile woher das gefühl kommt.

nur du gibts mir das gefühl.
das gefühl wichtig zu sein.
das gefühl mal nicht völlig zu versagen.
das gefühl geliebt zu werden?
eher ds gefühl einfach gemocht zu werden.

wieso zeigt mir das niemand anderes? ich weiß es nicht.
vielleicht bin ich einfach nur unfähig.
vielleicht zu schlecht für euch alle.

mein selbstbewusstsein ist am boden.
DU hast es nach oben gebracht.
ich brauche DICH um es wieder aufzupeppeln.
es zu umsorgen, es zu füttern, es zum wachsen zu bringen.

leider sehe ich immer zu viel in den dingen. in den kleinen dingen. die DU, und alle anderen, garnicht wahrnehmen.

aber ich brauche es, ich brauche dich, und ich brauche mich selbst, wenn ich bei dir bin.

morgen brauche ich das alles.
sonst werd ich wieder zu grunde gehen.

ein liebesgeständnis? vielleicht.
eine zugeständnis für mich selbst? auf jeden fall.

ich hoffe, dass alles einfach verfliegt.

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Edit:
Es ist der nächste Morgen, meine Sicht hat sich nicht verändert, aber die Worte fühlen sich fremd an.
Vielleicht will ich das ganze einfach nicht so ausdrücken wenn ich vollkommen neutral denke.
Was sagt mir das über mich selbst? Ich kann wohl nach wie vor nicht ehrlich sein.

Der Gebrauch des Wortes "Liebe" war aber eindeutig falsch, da ich nicht das wirkliche Gefühl der Liebe, sondern nur das des "Verliebtseins" meine.
9.4.07 02:47


Eifersucht

Wirkung:
Eifersucht kann richtig angewendet Liebe und Zuneigung äußern. Die Bindung zweier Menschen wird gerstärkt und das Selbstverständlichwerden gehemmt.

Nebenwirkungen:
Die falsche Dosis an Eifersucht kann beim zu Behandelnden starke Minderwertigkeitsgefühle auslösen. Das Urteilungsvermögen über Bedeutung und Position im Leben des anderen wird stark beeinträchtigt. Mit zu viel Eifersucht im Blut sollte unter KEINEN Umständen weiter ins Unglück gelaufen werden.

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Ich habe es mal wieder geschafft. Ich verliere den Boden unter den Füßen. Ich übertreibe maßlos.
Kann ich was dagegen tun? Natürlich - Ich schalte einfach mal kurz meine Gefühle aus und denke rein logisch.
Wenns um andere Dinge geht kann ich das auch.
Aber stopp, bei mir selbst war da doch noch was..
Ich bin nämlich wieder 5 Jahre alt und kann vor lauter Süßkram in der Quengelzone im Supermarkt nichtmehr aufhören zu schreien und setze mich aus Protest auf den Boden.

Der Supermarkt ist mein Lebensabschnitt. Alles hat seinen Ablauf...man nimmt mit, was man braucht und gibt dafür auch wieder was ab.
Man muss irgendwann aber auch wieder raus da.
Genau in diesem Moment kommt sie, die Quengelzone.
Die schönen Sachen in eben diesem Abschnitt. Zumindest wenn man wie ich gerade eben laufen gelernt hat und nicht an morgen denkt. Süßigkeiten, das will ich!
Um genauer zu sein ist die Quengelzone in meinem jetzigen Supermarkt das Zusammensein mit dir. Jedesmal.
Nein, ich finde es kein einziges mal nicht schön. So bin ich.

Der ganze Süßkram türmt sich dann vor mir auf. Und man freut sich - Alles meins!
Aber man kennt ja noch keine Kassierer und sowas wie "bezahlen" schon überhauptnicht.
Und ganz oben im Regal sieht man sie, seine Lieblingsbonbons.
Meine heißen Zuneigung. Körperlich ist davon meine Lieblingssorte. Da sind Kuscheln, Streicheln, Kribbeln, Kitzeln und auch Kneifen und Stubsen mit drin.
Aber nun sitzt man vor diesem Regal. Und man bekommt die Bonbons nicht. Wieso versteht man noch nicht. Und man fängt an zu meckern. Man fängt an zu schreien. Das ganze während die Hälfte der Schlange an der Kasse schon ganze Haufen von Bonbons auf dem Band liegen hat.
Letztendlich fängt man an zu heulen.

Komisch wie sehr wir doch alle diesen kleinen Kindern ähneln, oder?
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Wäre ich doch bloß schon Erwachsen. Dann wüsste ich was zu tun ist. Ich hätte gelernt zu verzichten. Ich hätte gelernt an morgen zu denken, und mich nicht von einem einzigen Moment aus der Fassung bringen zu lassen.
Aber ich bin noch ein Kind. Ein Emotionales Kind.
Gefühlskontrolliert und Blind...
Eigentlich weiß ich ja schon längst wie ich denken müsste.
Eigentlich sage ich zu oft eigentlich, denn eigentlich weiß ich eh schon dass ich immer wieder hinfallen werde, um dann rumzukrabbeln, auf der Suche nach meinen Lieblingsbonbons.
Eigentlich Bescheuert.
Eigentlich aber auch einfach nur das Gefühlsbesessene Wesen das ich nunmal bin.
7.4.07 01:47


I want you (,bitch)

wer bist du eigentlich, dass du dir erlaubst sowas mit mir zu machen?
wer bist du eigentlich, dass du es dir erlaubst mir so fern zu sein?
wer bist du eigentlich, dass du dir erlaubst so wundervoll zu sein?

wer bin ich eigentlich...
wenn ich über dich nachdenke, mit meinem kopf, bist du für mich so wichtig wie ein gewisser herr Lingling im hinterzimmer eines überbewohnten Malysischen 10-Personen Haushalts.
Sympathisch bist du mir erst garnicht...so abgehoben. so, so...garnicht meine klasse. garnicht mein typ. garnicht der charakter, den ich schätze. eher der, den ich verabscheue.

aber wer bin ich eigentlich...
wenn ich über dich nachdenke, mit meinem herzen, mit meinem gefühl, da irgendwo zwischen rippen und zwerchfell.
jemand ganz anders..ich sehe dich und kann mir kein ausgezeichneteres exemplar eines der sonst so wiederlichen menschen vorstellen.
keine bewegt sich wie du.
keine blinzelt so mit ihren wundervollen augen wie du.
keine sieht so ungeschminktnaturwunderunendlichschön aus wie du.
du bist völlig herausgetreten aus allem um dich herum. ich sehe nichts mehr ausser dich - was du tust, jede kleinste bewegung empfinde ich als wundervoll. abgehoben von dem ganzen dreck der mir täglich unter die augen kommt.
vielleicht nur ein hoffnungsschimmer in einer welt voller verderben und sinnlosigkeit?

Und im ewigen Chaos trat plötzlich ein Engel auf die Bildfläche, alles in seinem Glanz erleutend. Dem grellen Licht ausgesetzt, blinzelten meine Augen. Als ich wieder klar sehen konnte, war alles was zurückblieb ein dreckiger Haufen stinkender Asche.
Und in diesem ewigen Chaos trat plötzlich ein Engel auf die Bildfläche, enstanden aus einem stinkenden Haufen Asche...

Tja, wer in aller Welt bist du eigentlich? Und was will ich damit?
Ich will dich mal persönlicher kennenlernen.
Oder besser, dich gleich für mich haben.
Oder besser, dich für alle ewigkeit bei mir haben.
Oder besser, einfach nur die scheiße aus dir rausficken und das Thema beenden.

verdammt. my brain hates my heart, cause it keeps fuckin' up.
12.3.07 18:44


Das Wesen des Glücks

Ich gehe auf die Detailansicht:
Verschlungene, kabelartige Gebilde.
Blitzend und krachend huschen kleine, gelbe Lichter darüber hinweg.
Ausgelöst von so seltsamen Dingen wie Hormonen oder so.
Dinge, von denen ich nichts verstehe.
Dinge, von denen ich garnichts verstehen möchte.
-Letzten Endes sind wir ja doch nur chemisches Gedöhns, Handelnsbestimmt von Elektromagnetischen Reizen.
Ursache - Wirkung
Seele? Man weiß es nicht...

Die Kamera fährt ein Stück hinaus:
Rötliche, faltenartige Hautlappen. Eine Lippe, nein zwei. Ein Mund. Ein Lächeln.
Immer, wenn ich einen Menschen lächeln sehe, fälle ich meine Entscheidung. Hierbei gibt es 4 Möglichkeiten:

[Da Grundsätzlich alle Menschen über die ich je wirklich nachgedacht habe weiblich waren, schreibe ich in der "sie" Form, praktisch "die Person". Beziehe mich dabei aber trotzdem auf beide Geschlechter.]
Sie lächelt jemand anderen an. Das Lächeln ist aufrichtig und kommt aus dem Inneren.
- Ich halte mich der Person gegenüber neutral, leichte Sypathie.
Sie lächelt jemand anderen an. Das Lächeln ist halbherzig, beiläufig, ja fast schon "höflich".
- Ich werde die Person nicht mögen. Es ist kaum abzuwenden und wird wahrscheinlich ohne gravierende Ereignisse bis ans Ende aller Tage so bleiben.

Sie lächelt mich an. Das Lächeln ist aufrichtig und kommt aus dem Inneren.
- Ich werde die Person sofort mögen. Ich werde sie lange mögen, auch wenn ich sie eigentlich garnicht mögen würde. Allein die mir entgegengebrachte Sypathie macht mich da schwach.
Sie lächelt mich an. Das Lächeln ist halbherzig, beiläufig, ja fast schon "höflich".
-Ich werde mit der Person klarkommen. Ich werde sie nicht mögen, nein. Aber ich werde mich auch nicht abwenden können. Ich werde wahrscheinlich die gleiche, wiederlich falsche Art aufsetzen, mit der sie mir begegnet ist.


Lächeln - komisch, wie schnell ich jemanden mehr oder weniger Bewusst in eine Ecke stecke, aufgrund von Gesichtsmuskeln, die eine Körperöffnung zu einer abstrakten Grimasse gen Himmel ziehen.
-Lassen wir das "Maschine:Mensch" Thema aber mal.

In meinem naiven, hoffenden Kopf ist ein Lächeln viel mehr als das. Es zeigt Freude. Und siehe da, sehe ich diese Freude, ist diese Freude vielleicht sogar mit mir verbunden, greift sie auf mich über. In Form von Zuneigung.
Allerdings, ist die Freude unecht, ja....was ist das überhaupt? Unechte Freude. Nein, nein, nein. Gibt es nicht. Da muss ein anderer Punkt hinterstecken.
Ich zeige jemandem meine Freude. Er erhält dadurch ein Stück davon, weil er auch an dieser Freude beteiligt ist, oder war.
Ich zeige jemandem meine Freude, aber nur damit er nicht denkt ich will ihm nichts davon geben. Im Hinterkopf hat dieser jemand mir aber keine Freude gegeben. Wenn doch, würde ich ihm ja gern ein Stück von meiner geben.
Egoismus...komtrolliert von einem bisschen unbewusster "wie du mir, so ich dir" Routine, die den anderen ja nicht leer ausgehen lassen will.

Der Wille, diese Freude zu zeigen, sie weiterzugeben. Das ist es, wodrauf es ankommt. Was man mit der Freude macht. Und woher sie kommt.

Schwieriges Thema. Alles läuft hinaus auf sowas depressives, sowas hoffnungsloses.
Gönne ich vielleicht niemandem Freude? Gönne ich niemandem Glück? - Es ist der NEID
Neid, ja das wirds wohl sein was mich so überheblich auf die anderen herabblicken lässt. Nunja, was will man machen.
Ich sollte das hier beenden.
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Aber stop, ist da nicht was in mir was das ganze doch ganz anders sieht?
Ja ist es. Im moment lebt es bloß weit weg, in anderen.
Ich muss es mir mal borgen, nur für einen kurzen Rausch von Gefühlen - Glücksgefühlen.
Dann wird das hier fortgesetzt. Vielleicht.
6.3.07 18:31


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