stanleycubrik

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Perspektivisch.

Die Zeit zerstört alles.

Urknall, Gottesschöpfung, wie auch immer. Dinosaurier kauen auf riesigen Blättern rum. Die ersten Menschen bauen kleine Hütten aus Holz. Erste Fabriken werden gebaut. Ein paar Kriege. Computertechnologie. Jeder mögliche Schnickschnack. Dann explodiert vielleicht die Sonne in so nem kleinen Planetensystem und alles wird wieder dunkel.

Für die Zeit nur ein Wimpernschlag. Aber für uns ist das wohl mehr als nur ein paar tausend mal so lang, wie wir leben werden.

Die Frage ist nicht, ob wir, oder das was wir tun, in alle Ewigkeit existieren wird. Die Frage ist, was wir mit der Zeit machen, die UNS gegeben ist.

Regel Nr.1 : Don't fuck with nature!

Wäre ja wohl etwas überheblich zu erwarten, dass irgendwas, was wir tun können, mehr ist als nur ein Sandkorn in der ewigen Sanduhr der Zeit. Know your role.

Man muss erstmal seinen Platz erkennen, um sagen zu können ob man auch was bedeutet. Das ganze in Relation setzen.

Wir sind Menschen. Wir sollen nicht in die Ewigkeit eingreifen. Dafür sind wir einfach nicht gemacht. Don't fuck with nature!

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Regel Nr.2 : Know your role!

Wie das Leben mit den lieben Mitmenschen so will, gibt es eben auch in Gesellschaft bestimmte Rollen, bestimmte Aufgaben.

Da gibts den Streber, den Störer, den Klassenclown, die gute Seele.

Klingt stereotypisch, is aber so. Und solang jeder einzelne seine Rolle beibehält, sind alle mehr oder weniger damit zufrieden.

Heißt nicht, dass sich jemand in eine Rolle reinzwängt. Die verschiedenen Prioritäten wurden ja schließlich irgendwann mal von jedem selbst gesetzt.

Man will gute Noten, oder Aufmerksamkeit, oder Andere zum Lachen bringen, oder sich um sie kümmern.

Jeder hat seine Funktion, ohne die das ganze nicht wirklich passt. Nutzlos ist also im Endeffekt niemand.

Nüchtern betrachtet.

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Gefühl an.

Wen interessiert schon, ob ich Teil einer Gemeinschaft bin und ohne mich alles irgendwie nicht funktionieren würde, wenn ich mit meiner Position nicht zufrieden bin. Das Streben nach Anerkennung ist groß, anerkannt werden schwer.

Natürlich stimmt der 1. Teil des Eintrags irgendwie. Aber man selbst will nie der Doofe sein, der die Drecksjobs übernimmt. Hier tritt Regel 1 in Kraft: Don't fuck with nature!

Das gute alte Überleben des Stärksten.

Wer etwas erreichen will, darf nicht weinerlich sein. Alles könnte in ein paar Sekunden in sich zusammenfallen. Boom. Alles aus. Da sag ich mir doch: Fuck it! Ich mach nur noch was mir gefällt. Und genau das ist, was die meisten Arschlöcher so glücklich macht. Ihnen ist ausser sich alles egal. (Was NICHT heißt, dass man sich auch um die Zukunft keine Gedanken machen sollte. Man weiß nie, was kommt. Eine gesunde Mischung aus "Glücklichsein im Jetzt" und "Schützen vor Unglücklichsein in der Zukunft" sollte jeder für sich selbst finden.)

Also:

Gefühl aus.

Ein bisschen weniger Rücksicht auf andere, mehr Durchsetzen von dem, was man SELBST wirklich will. Die Dinge etwas kurzsichtiger sehn. Alles ist perfekt. Weil man selbst ja schon längst perfekt ist, und alles andere keine Rolle mehr spielt.

Ich bin hier nur zum Vergnügen und die Welt kommt um mich zu unterhalten.

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Oh, da wäre noch ein Problem: Die Praxis hat die Theorie völlig über den Haufen geworfen.

Letztendlich sehe ich in allem was mir so durch den Kopf geht ein bisschen Wahrheit.

Was von mir in ein paar Jahren noch an Erinnerungen bleibt? Vielleicht nichts. Na und? Wichtig ist, was in den Herzen der Leute passiert, die jetzt hier sind.

Was ich anderen bringe? Vielleicht nichts. Aber vielleicht bringe ich auch nur einen Menschen am Tag zum lachen. Und ganz ganz vielleicht bin ich damit auch zufrieden. Verdient hätte ichs auf jeden fall.

Was mir das ständige Anstrengen bringt? Vielleicht nichts. Vielleicht lieget die Welt aber auch nicht gleich in 20 Jahren in Schutt und Asche. Und vielleicht bin ich dann da, wo ichs mir nie geträumt hätte. Und ganz ganz vielleicht bin ich mit der Vorstellung auch zufrieden.

Das Gefühl ist nie ganz aus, aber das muss ja nicht unbedingt was schlechtes sein.
6.2.08 21:43


Time

Jaja, die Zeit heilt alle Wunden.
Sie verursacht sie aber auch erst.
Zeit mit Ihr, Zeit mit Dir, Zeit mit wem auch immer.

Für manche ist die Zeit ein Nutztier. Sie nutzen sie um wiederum mit fortgeschrittener Zeit ein schönes Leben zu führen. So mit gutem Job, Karriere, Bildung. Und so.

Für manche ist die Zeit begrenzt. Diese Leute Leben jeden Tag wie ihren letzten. Die Zeit könnte schließlich jeden Tag am Ende sein.

Für mich ist die Zeit...naja, sowas wie eine Mischung aus beidem plus persönlicher Note.

Für mich ist die Zeit vorallem das, was mich langsam aber sicher mürbe macht.
Motiviert -> Gelangweilt -> Depressiv -> Hoffnungsvoll -> Moviert -> und immer so weiter...

Ich kann nicht lange alles so lassen wie es ist. Egal wie gern ichs wollen würde.

Letztendlich sind es doch diese teuflischen Superschurken Herz und Bauchgefühl, die unseren Helden, die Vernunft, immer wieder gefangen nehmen und zum Wahnsinn treiben.

Ja, Gefühle kommen mir immer in den Weg. So viel weiß ich jedenfalls über mich.
DAS PROBLEM
ist nur, dass es nichtmehr so ist. Nicht im Moment.
Dieses ganze Hin und Her muss mich auf Eis gelegt haben. Wörtlich gesehen. Ich komm mir eiskalt vor.
Nicht gefühllos, aber unempfänglich für andere. Ich selbst bin wie immer - alle anderen sind garnichtmehr da.

Gesund ist es aber wohl. Wer auf alle scheißt, kann nicht enttäuscht werden. Punkt.
Ich schätze, ich sollte glücklich sein darüber. Wozu unnötig einen Kopf machen über Leute, deren Gefühle ich eh nicht fühle, deren Nutzen für mich kaum noch ersichtlich ist?

Ihr könnt mich alle mal - ganz ehrlich. ICH bin hier der Mittelpunkt.

Und letztendlich sind es doch die glorreichen Retter aus dem Lande tief hinter dem Berg der Seele, Verbitterung und Egoismus, die unserem Helden, der Vernunft, endlich wieder das einprügeln, wonach er benannt ist.

Fuckers.
27.11.07 18:48


du brauchst trotzdem nicht so zu tun...

als würdest du mich nicht kennen.

Ich versteh was du sagen willst. Ja, ich hab dich nichtmehr angesehn seit monaten...
Wie soll ich auch? Ich hab ernsthafte, tiefgreifende emotionale probleme. auch auf dich bezogen.
Aber soll ich mich in mich zurückziehen kann und meine gute laune behalten... oder dich ansehen und in der pause damit kämpfen nicht völlig aufgelöst vor allen anderen zu stehen und zu zeigen wie schwach ich doch eigentlich bin?
Zeigen, wie ausgeliefert ich dem bin, was du, und alle anderen wie du mit mir machen und gemacht haben?
Nichtmehr jetzt. Ich bin so kurz davor, mal an mich selbst zu denken.
Ausgerechnet heute schreibst du mir. Heute, wo ich nur an dich gedacht hab. Wo ich abschließen wollte.
Ich dachte dran, wie schön es mit dir war. Ja, das ist wahr.
Aber ich dachte auch daran, dass du niemals meine Frau werden könntest. Dafür bist du zu abweichend von dem, was ich schätze. Und das muss da sein, damit ich jemanden liebe.
Trotzem bist du überall bei mir. Du verfolgst mich. Du bist wundervoll für mich. So wundervoll, ich hätte alles für dich getan. Und wenn du mich um etwas bittest, werd ich es weiterhin tun.

Ich hab mich gegen meine besten Freunde gestellt. Ich hab mich gegen mich selbst gestellt. Ich liebe dich nicht...
Ich? Nein, niemals...

Verdammte scheiße, ich liebe alles an dir.

Ich wusste es von Anfang an. Ich hab dich gesehen, wie du bist, wie du denkst, wie du fühlst, und hab auf die gesamte Meinung der anderen geschissen wie ich noch nie auf etwas geschissen hab.

Du mochtest mich da noch nichtmal.
Aber wie es so kommt, bekam ich auch noch zuneigung.

Ich zitiere nocheinmal:
"This shit was messed up from the beginning
And I knew I'd fall in love and then I'd lose it
And lose a friend"

Verdammt, wieso bist du so ein miserables Beispiel einer Frau? Wieso bist du so ein schlechter Freund? Wieso sind deine Gedanken so unglaublich schlecht nachvollziehbar und wieso wechselt deine Meinung von einem Tag auf den anderen komplett ihre Richtung?
Und wieso, oh bitte sag mir jemand die antwort, bin ich so verrückt nach dir?!

Ich würd alles dafür geben, dass alles so ist wie am Anfang.

Weißt du...ich hab mir ja die Haare gefärbt und gesagt, es wär spontan gewesen. Weißt du noch als du mir gesagt hast, es säh gut aus wenn meine Haare etwas dunkler wärn?
Tja, so ist das wenn man jemanden nicht aus seinem Kopf kriegt...

Ich würd dich gerne hassen...aber es wird nie dazu kommen.


"Ich hab mich lange nicht gemeldet, aber das war wegen dir"
Ich kann nur lachen, ganz ehrlich...
Wieso verdammt WEGEN MIR?! Was hab ich gemacht?
Dich gemocht? Ja, es tut mir leid, mein Fehler...

Fahr zur Hölle, du abgeficktes sogenanntes Gefühl, das man Liebe für einen Freund nennt. Gefühl, haha, es ist eher sowas wie das ewige Fegefeuer, das bei deinem Anblick immer wieder aufflammt...

Ich kann nichtmal mehr in worte fassen, was ich noch alles denke. Ich hoffe nur, dass ich das Versprechen halte, was ich mir selbst gegeben hab. Nicht wegen dir zu weinen.

Nein, nicht wegen dir.
11.8.07 01:33


And maybe I should call
And maybe I just fuck the fuck off
Cause, it's my fault, and I fucked it all
What am I, 10 again?
This shit was messed up from the beginning
And I knew I'd fall in love and then I'd lose it
And lose a friend
Maybe it's her fault
She never seemed to try
Give me a second, I've got something in my eye

- P.O.S.
10.8.07 16:09


Poetry (?)

Ich ließ die Türe offen
Nur für den Fall dass ich vermisse
Was ich hinter ihr wegschließte
Hätt ich sie verschlossen
-
HÄTT ich sie verschlossen
Wusste nicht dass ich mehr Tränen vergieße
Wenn sich jene Tür selbst schließe
Als hätt ichs beschlossen


-------------------------


Mein Leben ist 'ne Blume, ich zähl' die Blüten jeden Tag
Und ich frag' mich jedes Mal, wie lang' ich heute blühen darf
Denn man verwelkt so schnell, wenn jedes Blatt zerschellt
Von all den Tritten am Boden, denn jede Blüte ist aus Glas
11.6.07 18:29


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